150 Jahre Willenbücher Bestattungen – Bestattung Darmstadt

Zuletzt aktualisiert am 8. August 2023 um 13:25

Bessunger Traditionsunternehmen feiert sein Jubiläum (nicht)

Am 1. Juli 1868 gründete der ursprünglich aus dem Odenwald stammende Johann Peter Willenbücher in Bessungen eine Schreinerei. Längst ist aus dem ehemaligen Schreinerbetrieb, der traditionell auch Bestattungen durchführte, ein reines Bestattungshaus entstanden. Der heutige Inhaber Frank Willenbücher, Ururenkel des Gründers, führt das Unternehmen heute in fünfter Generation. Er kann somit mit einigem Stolz auf eine 150-jährige Unternehmensgeschichte zurückblicken. Übernommen hat Frank Willenbücher den Betrieb von seinen Eltern Hanspeter und Inge Willenbücher, die den Familienbetrieb seit Anfang der 1970er leiteten – und ihrem Sohn auch heute noch tatkräftig zur Seite stehen.

Vom Handwerker zum Dienstleister

Das Berufsbild des Bestatters hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Aus dem einstigen Handwerker ist ein Dienstleister geworden. Heute ist der Bestatter in erster Linie als professioneller Berater, einfühlsamer Begleiter und flexibler Veranstaltungsmanager gefragt. „Der Trend geht ganz klar zu immer individuelleren Wünschen. Das betrifft zum einen die Art der Beisetzung, zum anderen aber vor allem die Ausgestaltung von Abschied und Trauerfeier“, stellt Frank Willenbücher fest und ergänzt:

„Wir unterstützen Angehörige dabei, den Abschied von ihren Liebsten so zu gestalten, dass aus einer Trauerfeier eine Feier des Lebens wird – eine Feier, die das Leben des Verstorbenen würdigt.“

Innovative Wege in der Erinnerungskultur

Darauf hat sich das Unternehmen eingestellt und bietet rund um den letzten Abschied ein vielfältiges Angebot. Dazu gehört Erinnerungsschmuck ebenso wie alternative Beisetzungsformen jenseits des klassischen Friedhofs, wie beispielsweise das so genannte „Tree of Life“-Konzept, eine besondere Art der Baumbestattung. Und auch im Bereich der Erinnerungskultur verfolgt Frank Willenbücher innovative Wege. Neben einer exklusiven Trauerdruck-Kollektion mit Darmstädter Motiven stellt er ein eigenes Trauerportal auf der Webseite seines Bestattungshauses zur Verfügung.

Gedenkseiten

Auf den Gedenkseiten können als Zeichen der Anteilnahme online Kondolenzeinträge geschrieben und virtuelle Kerzen entzündet werden.

„Auch als Bestatter müssen wir gesellschaftlichen und technischen Veränderungen Rechnung tragen. Das betrifft eben auch die Art und Weise, wie Menschen heute kommunizieren und Erinnerungen teilen möchten“, sagt Frank Willenbücher dazu.

Dass sein Unternehmen nun 150 Jahre besteht, nimmt Frank Willenbücher aber nicht zum Anlass, eine große Jubiläumsfeier zu veranstalten: „Unser Geschäft liegt im Herzen von Bessungen, da kann man uns jederzeit besuchen. Dafür brauchen wir keinen Tag der offenen Tür. Aber ein offenes Ohr haben wir immer. Für uns steht ja der Dienst am Menschen im Mittelpunkt. Und das nicht erst, wenn es um einen traurigen Anlass geht.“

Dieser Artikel ist dem Darmstädter Kultur- und Freizeitmagazin „Vorhang Auf“ (Ausgabe 07+08/2018) entnommen.

Bestattung Darmstadt

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