Vorteil Baumbestattung

Alternative Bestattungsarten, allen voran die Waldbestattung, erfreut sich seit Jahren zunehmender Beliebtheit. Hier nun einige Gedanken zum Thema: Vorteil Baumbestattung.

Der Begriff einer Baumbestattung beschreibt hier vor allem eine schöne und vielfach auch romantische Vorstellung der letzten Ruhe. Die trostspendende Symbolik steht dabei im Fokus, beispielsweise das Erwachsen von neuem Leben aus der Asche des verstorbenen Menschen. Der Baum als Sinnbild des Lebens und die damit verbundene Nähe zur Natur vermitteln ein entsprechend friedliches Bild.

Vorteil Baumbestattung: Naturverbundenheit als Motivation

Nicht immer wird der Begriff der Baumbestattung einheitlich verwendet. Vielfach ist auch von einer Waldbestattung beziehungsweise einem Bestattungswald die Rede. Vielen bekannt sind die Firmen Ruheforst und Friedwald. 

Die Bezeichnung Baumbestattung besagt zunächst nur, dass der verstorbene Mensch unmittelbar an einem Baum, in der Regel im Bereich des Wurzelwerks bestattet wird. Die Örtlichkeit kann dabei sehr unterschiedlich sein und gleichermaßen in einem Waldstück und auch auf einem klassischen Friedhof liegen.

Der Wunsch nach einer Baumbestattung ist meist einer großen Naturverbundenheit geschuldet und oftmals dem Wunsch selbst eins zu werden mit der Natur. Durch die Nähe zu den Wurzeln des Baumes entsteht das Bild einer Verbindung mit dem ewigen Kreislauf von Tod und Leben. Die Idee vom Schutz des Blätterdachs und die Vorstellung von Sicherheit und Geborgenheit tragen hier wesentlich zur Attraktivität des Bildes bei.

Naturfriedhof Mühltal

Orte für eine Baumbestattung

Die Plätze, die für eine Baumbestattung infrage kommen, sind mittlerweile ausgesprochen vielfältig. Im Vordergrund steht dabei die Frage, welche persönlichen Vorstellungen mit einer solchen Bestattungsmöglichkeit verbunden wird. Geht es in erster Linie vor allem um den Baum als Örtlichkeit für die letzte Ruhestätte, ist auch ein Friedhof geeignet. Hier besteht dann allerdings kein genereller Anspruch auf eine grundsätzlich baumreiche Umgebung.  

Anders sieht es bei speziellen Waldfriedhöfen aus, die über einen meist dichten Baumbestand verfügen. Sie befinden sich häufig an der Grenze zu größeren Wäldern und verfügen aus diesem Grund über eine entsprechend baumintensive Struktur. Dennoch ist die Bezeichnung Waldfriedhof nicht geschützt und kann auch für eine lediglich parkähnliche Anlage mit einem hohen Baumbestand stehen.

Nutzungsrecht, Grabpflege und Trauerbewältigung

Während das Nutzungsrecht für eine Grabstätte auf einem Friedhof meist bei 20 Jahren liegt, liegt die Zeitdauer bei einer Baumgrabstätte außerhalb von Friedhöfen in aller Regel bei 99 Jahren. Häufig ist auch von einer gänzlich unbefristeten Dauer die Rede.

Darüber hinaus entfällt meist die Grabpflege, auch kostspieliger Grabschmuck wird nicht verwendet, da der Sinn eines Baumgrabes ein möglichst naturbelassener Zustand ist. Hier ist es die Natur selbst, die sich um die Pflege des Grabes kümmert. Wenn gewünscht, ist eine kleine Namenstafel möglich, die direkt am Baum angebracht wird. 

Viele Hinterbliebene schätzen darüber hinaus die häufig freie Zugänglichkeit der Grabstelle, sofern sie nicht auf einem traditionellen Friedhof liegt. Es gibt keine klassischen Öffnungszeiten, sodass ein Besuch zu jeder Zeit möglich ist. Auch scheuen viele Menschen das klassische Erscheinungsbild von zahlreichen Gräbern und bevorzugen entsprechend die Weitläufigkeit von Bäumen in freier Natur. Hier entsteht oftmals ein sehr positiver Effekt für die individuelle Trauerbewältigung, die so vor allem für naturaffine Angehörige eine große Erleichterung darstellt.

Baumbestattungen in Darmstadt und Umgebung

Der nächste Bestattungswald ist der Naturfriedhof Mühltal. Die privaten Anbieter Friedwald und Ruheforst unterhalten die von Darmstadt aus nächsten Bestattungswälder in Michelstadt beziehungsweise Erbach im Odenwald.

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