Trauerdruck ist Trauerkultur

Zuletzt aktualisiert am 12. November 2018 um 12:45

Was ist Trauerkultur? Widmen wir uns zunächst einmal dem Begriff Kultur: Das Wort kommt aus dem Lateinischen „cultura“ und bedeutet in erster Linie „Bearbeitung“, „Pflege“ oder auch „Ackerbau“. Der Begriff „Kultur“ steht im weitesten Sinne für alles vom Menschen Geschaffene und Gestaltete. Kultur bezeichnet „ein System von Regeln und Gewohnheiten, die das Zusammenleben und Verhalten der Menschen leiten“ [C. Helman: Culture, Health and Illness. Bristol 1984].

Trauerkultur – zwischen Tradition und Individualität

Somit lässt sich die Verbindung zu dem Begriff der Trauerkultur erkennen. Also eine Mischung aus über Jahrhunderte geprägten Ritualen, funktionalen Abläufen und Routinen im Trauerfall. Hier sprechen wir auch von „Sepulkralkultur“, die im weitesten Sinne als Trauer- und Begräbniskultur sowie als Gesamtheit aller Riten im Bereich eines Grabes verstanden werden kann. Diese umfasst die Kultur des Todes, des Sterbens, des Bestattens sowie des Trauerns.
Darüber hinaus kennen wir auch den Begriff „Erinnerungskultur“. Also die Art und Weise wie wir uns – persönlich und in der Gesellschaft allgemein – an Verstorbene erinnern. Gerade hier hat sich in den vergangenen Jahrhunderten einiges gewandelt. Beispielsweise gibt es weniger Grabsteine, dafür immer mehr anonyme Gräber und Grabfelder. Das hat unterschiedliche Gründe.

Trauerkultur im Wandel

Ein Element der Trauerkultur ist der Trauerdruck. Nachdem dieser Brauch in den letzten Jahren von Angehörigen etwas vernachlässigt wurde, ist ein Wandel zu erkennen. Inzwischen nimmt der Wunsch nach Individualität bei Bestattungen und auch nach Offen-trauern-dürfen wieder zu. Das zeigt sich unter anderem auch in der wieder häufigeren Verwendung von Trauerkarten und Trauerbriefen.

Der Bestatter Ihres Vertrauens organisiert die anstehende Trauerfeier und sorgt für einen reibungslosen Ablauf. Doch wie erfahren die Trauergäste von dem Termin der Trauerfeier? Eine Traueranzeige in der regionalen Tageszeitung ist die weit verbreitete Methode öffentlich zum einen über den Tod eines Menschen und zum anderen über Wünsche und Termine zu informieren.

Trauerdruck ist Trauerkultur

Doch erreichen Sie auf diesem Weg eher diejenigen, die der Familie nicht ganz so nahe stehen oder deren Kontaktdaten Sie nicht haben. Doch wie informieren Sie Verwandte, Freunde und Bekannte „am anderen Ende der Welt“? An dieser Stelle kommen Trauerkarten oder Trauerbriefe zum Einsatz. Auch diese können Sie individuell und persönlich gestalten – beispielsweise anstelle des traditionellen schwarzen Randes.
Klarer Vorteil zur Traueranzeige: Sie können Trauerkarten individuell versenden, um die Personen, die weiter entfernt vom Sterbeort ansässig sind zu erreichen. Ein weiterer Vorteil ist: Sie können direkt den Hinweis zum anschließenden Trauerkaffee und Beisammensein hinzufügen.

Trauerdruck – direkt bei uns im Haus

Aufgrund unserer Erfahrung sind wir in der Lage, für Sie hochwertigste Trauerdrucksachen auf modernsten Geräten direkt im Haus anzufertigen. Ob individuelle Texte und Bilder oder unsere vielfältige Auswahl an Briefvorlagen, wir erfüllen jeden Anspruch und jede Wunschvorstellung in Zeiten der Trauer. Mit unseren Trauerdrucksachen vertrauen Sie auf langjährige Erfahrung und schnelle Bearbeitungszeiten.
Ein weiteres Element des Trauerdrucks sind übrigens die so genannten „Erinnerungsbilder“, weitere Informationen hierzu finden Sie in diesem Beitrag.
Zu guter Letzt können die Trauergäste die Karte und auch das Erinnerungsbild nach der Abschiedsfeier für sich aufbewahren – für ihre ganz eigene Erinnerungskultur.

Selbstverständlich unterstützen wir Sie sowohl bei der Gestaltung der Traueranzeige in der Tageszeitung als auch der Trauerkarten und Erinnerungsbilder.

Wir beraten Sie gerne. Rufen Sie uns an: 06151 / 64705, schreiben Sie uns eine E-Mail oder nutzen Sie unser Kontaktformular.