Unsere Firmengeschichte: Etablierter Schreiner und Bestatter in Bessungen

Zuletzt aktualisiert am 25. Februar 2019 um 9:14

Im Folgenden wollen wir, wie angekündigt, weiter über unsere Firmengeschichte berichten. Mit anderen Worten: Wie ging es mit unserem Familienunternehmen nach dem 100-jährigen Firmenjubiläum 1968 als Schreiner und Bestatter in Bessungen weiter? Wir fahren fort in den 1970er Jahren …

Klein, aber fein: Sichere Auftragslage und Ausbau

Willenbücher Bestattungen 1970erKurz nach besagtem Firmenjubiläum übergab Georg Willenbücher 1970 die Schreinerei an seinen Sohn Hanspeter. Des Weiteren konnte sich der neue Geschäftsinhaber 1972 über die Geburt seines Sohnes Frank freuen. Seitdem ging es positiv weiter: Zwar waren im Bessunger Herdweg Nummer 6 platztechnisch Grenzen gesetzt, dennoch nahm Hanspeter Willenbücher 1975 die erneute Vergrößerung der Werkstatt um weitere 70 qm in Angriff. Auf diese Weise konnten die Gegebenheiten, das Betriebsgelände und die Gebäude immer optimal genutzt werden.

Von Anfang an war die Schreinerei in Bessungen ein „überschaubarer Familienbetrieb“. Kurzum sind das Inhaber Hanspeter Willenbücher zusammen mit seiner Ehefrau Inge für die Büroarbeit und in der Werkstatt zwei bis drei Gesellen, dazu meist noch ein Auszubildender. Unterm Strich bewährte sich diese Form der Zusammenarbeit. Auf diese Weise leistete das kleine Unternehmen stets gute Arbeit und war auch langfristig erfolgreich.

Jubiläum 125 Jahre - Anzeige H&R 1993Dabei kam der Schreinerei Willenbücher auch die Spezialisierung auf Laden- und Innenausbau zugute. Als „Haus- und Hoflieferant“ des Traditions- und Modehauses Henschel & Ropertz in Darmstadt erfreuten sie sich einer stabilen Auftragslage. Eine enge Zusammenarbeit über Jahrzehnte. Begründet in den dauerhaft qualitativ guten und ansprechenden Arbeiten von Hanspeter Willenbücher und seinen Mitarbeitern.
Nebenstehend die Anzeige des Modehauses im „Darmstädter Echo“ zum 125-jährigen Jubiläum der Firma Willenbücher im Juli 1993. Dementsprechend eine wirklich schöne Bestätigung für eine jahrelange gute und vertrauensvolle Geschäftspartnerschaft.

Schreiner und Bestatter in Bessungen

Anzeige Willenbücher im "Darmstädter Echo" 1988

Anzeige im „Darmstädter Echo“ 1988 zum 100-jährigen Jubiläum des Stadtteils Bessungen

Auch wenn der Schwerpunkt der täglichen Arbeit der Familie Willenbücher in der Schreinerei lag, gab es selbstverständlich nach wie vor immer auch Aufträge für Bestattungen. Schließlich gehörte gemäß der Familientradition schon zu Urgroßvaters Zeiten immer schon auch ein Bestattungsinstitut zur Schreinerei.

Bereits im Jahre 1980 entstand im hinteren Hofteil eine 100 qm große, unterkellerte Halle. In dieser befand sich unter anderem ein Ausstellungsraum für den Bestattungsbereich.

Demzufolge setzte Hanspeter Willenbücher traditionsgemäß auf seinen Sohn Frank für die Zukunft des Familienbetriebes als Schreiner und Bestatter in Bessungen. Dieser absolvierte dann auch – wie schon seine Urgroßväter – 1990 seine Schreinerlehre. Diese schloss Frank Willenbücher erfolgreich mit der Gesellenprüfung ab.

Mehr als „nur“ HandwerkerEhrenurkunde Hanspeter Willenbücher - 1991

Überdies machte sich Hanspeter Willenbücher nicht nur als Schreinermeister einen Namen. Tatsächlich erhielt Hanspeter Willenbücher 1991 die Ehrenurkunde für „hervorragendes, langjähriges Wirken“.
Zum einen eine wunderbare Anerkennung für seine Arbeit als Schreiner, vor allem aber für sein vielseitiges Engagement für seine Heimatstadt Darmstadt und den Stadtteil Bessungen. An dieser Stelle erinnern wir uns auch gerne daran, dass Hanspeter Willenbücher anlässlich des 125-jährigen Jubiläums am 1. Juli 1993 auf eine große Jubiläumsfeier verzichtete. Stattdessen spendete er lieber 5.000 D-Mark an die Bürgerstiftung Darmstadt. Ein weiterer Beleg für seine Verbundenheit zu Darmstadt.

Das Ende einer Ära

Bereits während seiner Ausbildung hatte sich bei Frank Willenbücher gezeigt, dass es gesundheitliche Probleme bei der Ausübung des Schreinerhandwerks gibt. Ende der 1990er Jahre war dann klar: Frank Willenbücher würde aufgrund einer Stauballergie den Beruf des Schreiners nicht mehr ausüben können.
Aus diesem Grund kam Familie Willenbücher 1997 zu dem Entschluss, den Schwerpunkt des Familienunternehmens zukünftig auf den Bereich Bestattungen zu legen und diesen weiter auszubauen. Allerdings lief der Schreinereibetrieb zunächst weiter und wurde erst 2010 endgültig geschlossen.

Von der Schreinerei zum modernen Bestatter in Bessungen

Nach und nach begannen dann aber schon im Laufe der 2000er Jahre die Umbauarbeiten, um aus der traditionellen Schreinerei mit Bestattungstätigkeit ein reines Bestattungsinstitut zu machen. In Folge dessen entstand ein modernes Bestattungsinstitut mit großzügigen Räumen, einer ansprechenden Einrichtung und einem kompetenten Ansprechpartner: Frank Willenbücher.

Im Zuge dessen wurde die ursprüngliche Werkstatt nach und nach komplett umgebaut. In diesen Räumen entstand ein Raum für Aufbahrung und Abschied, Kühleinrichtungen. Sowie neben dem Beratungsraum und Büro die Ausstellung für Särge und Urnen. Auf diese Maßnahmen gehen wir in unserem noch folgenden, dritten Teil unserer Firmengeschichte noch einmal detaillierter ein.

Seit 2011 ist Frank Willenbücher in fünfter Generation Bestatter in Bessungen. Seine Eltern Hanspeter und Inge Willenbücher lassen es sich nicht nehmen, ihn dabei nach wie vor gerne zu unterstützen.

Und ein ganz besonderes Ereignis steht in diesem Jahr bevor: Das 150-jährige Jubiläum unseres Bestattungsunternehmens in Bessungen am 1. Juli 2018. Darauf freuen wir uns!

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