Feuerbestattung

Zuletzt aktualisiert am 12. Januar 2021 um 13:59

Bei der Feuerbestattung handelt es sich um eine Methode, bei welcher der Leichnam des Verstorbenen eingeäschert wird. Es ist heutzutage die häufigste Bestattungsart in Deutschland, obwohl die katholische Kirche sie erst im Jahr 1963 als gleichwertig zur Erdbestattung anerkannte. Die Beisetzung der Asche erfolgt hier nach der Kremierung in einer separaten Zeremonie.

Da sie nicht nur mit mehr Möglichkeiten bei der Beisetzung, sondern oftmals auch mit geringeren Kosten verbunden ist als die klassische Erdbestattung, entscheiden sich viele Menschen bereits zu Lebzeiten für diese Variante. Welche Möglichkeiten es hier für die Hinterbliebenen gibt und was genau der Ablauf ist, erläutern wir in den folgenden Abschnitten für Sie. 

Der Ablauf der Feuerbestattung

Frühestens 48 Stunden nachdem ein Arzt den Tod bei einer Leichenschau festgestellt hat, kann die Einäscherung des Verstorbenen stattfinden.

Die Formalitäten, welche diesem Vorgang vorausgehen, regeln wir für gewöhnlich für unsere Kunden. Die Einäscherung selbst dauert meist lediglich ein bis anderthalb Stunden und es ist hier möglich, persönliche Gegenstände mit einäschern zu lassen. Manche Menschen legen dem Verstorbenen zum Beispiel gerne ein gemeinsames Foto, Zeichnungen oder andere besondere Erinnerungsstücke bei. 

Die Arten der Beisetzung

Die Asche des Verstorbenen kann nach der Kremation auf verschiedene Arten in einer Urne beigesetzt werden. So besteht die Möglichkeit, die Asche in einem Urnenwahlgrab, einem Urnenreihengrab oder einer Urnenwand beizusetzen.

Es können jedoch auch etwas außergewöhnlichere Varianten der Beisetzung gewählt werden. So ist beispielsweise eine Naturbestattung in einem Bestattungswald möglich, welche besonders für naturverbundene Menschen eine schöne Lösung darstellt. Zusätzlich gibt es die sogenannte Seebestattung, bei welcher die Urne in bestimmten Gebieten dem Meer übergeben wird. Dies ist in Deutschland in speziell ausgewiesenen Gebieten der Ost- und Nordsee möglich. Doch sind die Bestattungsgesetze im Wandel: Im Bundesland Bremen etwa ist mittlerweile das Verstreuen der Asche auch auf einem Privatgrundstück zulässig. 

Die Vorteile dieser Bestattungsart

Ein großer Vorteil der Feuerbestattung im Gegensatz zur Erdbestattung ist der Fakt, dass es mehr Möglichkeiten der Beisetzung gibt. So entfallen sowohl bei einer See- oder Waldbestattung als auch bei der Beisetzung in einer Urnenwand die Grabpflege. Und damit ebenso verbundene Kosten und Verpflichtungen.

Da bei einer Feuerbestattung außerdem der Sarg gemeinsam mit dem Verstorbenen eingeäschert wird, kann dieser auch eher schlicht ausfallen. Im Gegensatz zu den oftmals prunkvollen Modellen für die Erdbestattung ist dieser dann natürlich ebenfalls kostengünstiger.

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